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So hilft der Frauenbund:

1.  Informationsfaltblatt "Rechtliche Betreuung"

Dieses Faltblatt des Frauenbundes informiert über die Möglichkeiten, für den Ernstfall vorzusorgen und eine vertraute Person als Rechtlichen Betreuer/Rechtliche Betreuerin einzusetzen. 

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2.  Entlastung für Pflegende

Wer einen Alzheimer-Patienten zu Hause versorgt, muss verstehen, wie sich diese Krankheit entwickelt. Der Frauenbund lehrt in seinen Validations-Seminaren, wie Pflegende einen wertschätzenden Umgang mit Demenzkranken einüben können. Und er lädt pflegende Angehörige ein, in Oasentagen neue Kräfte zu tanken. 

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3.  Abwechslung am Krankenbett

Vielerorts bietet der KDFB einen qualifizierten Besuchsdienst an. Geschulte KDFB-Frauen kommen ans Krankenbett und bringen Abwechslung in den Alltag der Patienten. Fragen Sie nach bei Ihrem Zweigverein vor Ort. Oder bauen Sie selbst einen Besuchsdienst auf. Anleitung dazu gibt der Leitfaden Der ehrenamtliche Besuchsdienst für alte und kranke Menschen (Leitfaden zum Aufbau eines Besuchsdienstes im Krankenhaus, Altenheim und häuslicher Umgebung).

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Plötzlich Pflegefall

Für viele ist es ein Alptraum, auf Hilfe angewiesen zu sein. Der Frauenbund zeigt, wie Familien das Schicksal tragen. Und wie man vorsorgen kann.

 

Fallgeschichte 1: Vater soll nicht ins Heim

Zu Jahresbeginn war die Welt noch in Ordnung. Julius A. (76) und seine Frau Elfriede (73) machten täglich ihren Waldspaziergang, planten eine Seereise durch Skandinavien, beantragten neue Personalausweise. Doch dann ist Julius A. plötzlich ein Pflegefall.  

 

Fallgeschichte 2: Helfen, wenn niemand mehr helfen kann

Als im Winter 2000 der erste Schnee über München fiel, konnte Anna noch laufen. Mühsam zwar, gehalten an beiden Händen, doch sie lief noch. Als der Schnee im Frühjahr schmolz, lief sie nicht mehr. Es war die Zeit, in der Annas Erkrankung begann, ihr alle Fähigkeiten zu rauben. Eine Zeit der Verzweiflung, in der Anna weinte und weinte und weinte. "Es war die schlimmste Zeit", sagt Annas Mutter Karin B

 

Fallgeschichte 3: Gedankennebel -- Kurzgeschichte über eine Alzheimer-Patientin

Ich laufe wie in einem Nebel, obwohl die Sonne scheint. "Wo bin ich? -- Wer bin ich? -- Träume ich?" Die Leute gehen an mir vorbei. Manche lächeln mich an und grüßen mich. Ich möchte jemanden anhalten und fragen: "Wo muss ich hin? Kennst du mich?" Aber mir fehlen die Worte.